Created 14-Oct-13
Modified 1-Mar-17
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St. Pölten Alpenbahnhof ist seit Eröffnung der Mariazellerbahn das betriebliche Herz der Mariazellerbahn. Hier werden die Lokomotiven, Waggons und Triebwagen hinterstellt und für den Betrieb gebildet und bereitgestellt, somit kann der Beobachter neben dem Planbetrieb auch die umfangreichen Verschubarbeiten beobachten. Im Bahnhofsgebäude gibt es noch ein Stellwerk aus der Gründerzeit der Mariazellerbahn, das 2013 noch in Betrieb war.
Seit März 2017 sind diese Ansichten auch hinsichtlich der Gleis- und Werkstättenanlagen als historisch zu betrachten, da die historischen Gleisanlagen dem Neubau als "Betriebsstätte Alpenbahnhof" weichen müssen. Neben einer neuen Werkstätte werden auch Verschubmöglichkeiten, eine Waschanlage und eine Lackiererei errichtet. Darüber hinaus zieht die NÖVOG ihre bisher drei über die Stadt verstreuten Büroräumlichkeiten am Alpenbahnhof zusammen.

Der nahegelegene Hauptbahnhof von St. Pölten ist aufgrund der beengten Platzverhältnisse lediglich Start und Endpunkt der Mariazellerbahn.

Am Gelände gibt es ein weitläufiges Netz zum Hinterstellen der Schmalspurfahrzeuge, ebenfalls gibt es einen Gebäudekomplex, in dem die ab 1910 gebauten Lokomotiven der Reihe 1099 hinterstellt und gewartet werden.

Neben fristanhängigen Teilausbesserungen werden im Kompetenzzentrum Schmalspur der Növog (ehemals ÖBB - TS St. Pölten) auch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an Loks, Triebwagen und Waggons durchgeführt. Im Album sieht man Eindrücke der laufenden Teilausbesserung der 1099.010.
Weiters bietet das Album einen guten Überblick über die bis 2013 eingesetzten Fahrzeuge, allen voran die Elektrolokomotive 1099, die dieselhydraulische Lokomotive 2095, sowie der Dieseltriebwagen 5090 - Die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren unterstützten die mehr als hundertjährigen E-Loks in den letzten Betriebsjahren.
Die Reihe 4090, ein elektrischer Triebwagen, der die Mariazellerbahn schon in den 90er Jahren retten sollte, war zum Besuchszeitpunkt nicht am Gelände - aufgrund seiner Störungsanfälligkeit - es wurden nur 2 Prototypgarnituren gebaut -prägten die Altbaufahrzeuge fast weitere 20 Jahre des Betriebsalltags.


Nachdem der Planverkehr ab Oktober 2013 durch moderne Neubautriebwägen der Firma Stadler, genannt die Himmelstreppe abgewickelt wird ist zu erwarten, dass sich das Gelände in den nächsten Jahren stark verändert - derzeitiger Stand der Dinge ist dass die Altbaufahrzeuge weiter hier stationiert und instandgehalten werden. Derzeit spricht man von 2 - 3 Lokomotiven der Reihe 1099, die erhalten werden.

Für die Neubautriebwagen wurde 2013 das neue Betriebszentrum in Laubenbachmühle fertiggestellt.

Ich möchte mich ausdrücklich für die wunderbare Möglichkeit, diese Aufnahmen am Gelände machen zu dürfen bedanken.

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Category:Transportation
Subcategory:Railway
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Keywords:1099, Alpenbahnhof, Drehgestell, Ersatzteilspender, Hauptwerkstatt, Instandsetzung, Kompetenzzentrum, Kranhalle, Lokhalle, Mariazellerbahn, Motor, Növog, Pölten, Remise, Reparatur, Schmalspur, Schmalspurbahn, St., St.Pölten Alpenbahnhof, Teilausbesserung, Ötscherbär

St. Pölten Alpenbahnhof - 1099.016Stellwerk - St. Pölten AlpenbahnhofStellwerk - St. Pölten AlpenbahnhofStellwerk - St. Pölten AlpenbahnhofStellwerk - St. Pölten AlpenbahnhofStellwerk - St. Pölten Alpenbahnhof5090.0121099 Mariazellerbahn1099.001 und 1099.02 vor der Lokhalle im AlpenbahnhofRemise St. Pölten Alpenbahnhof1099 Schneepflug1099.021099 MariazellerbahnSt. Pölten Alpenbahnhof 1099 2095St. Pölten Alpenbahnhof 1099 2095Reihe 1099St. Pölten AlpenbahnhofSt. Pölten AlpenbahnhofSt. Pölten AlpenbahnhofSt. Pölten Alpenbahnhof