Created 24-Aug-15
Modified 6-Sep-16
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Das Kraftwerk wurde in den Jahren 1908 bis 1912 zur Elektrifizierung der Mariazellerbahn gebaut. Am 11. April 1910 wurde die erste elektrische Probefahrt mit der Mariazellerbahn durchgeführt und am 7. Oktober 1911 der durchgehende elektrische Betrieb aufgenommen.
Das Kraftwerk Wienerbruck ist Teil der historischen Erlaufkette und bezieht sein Wasser aus den beiden Speicherseen Wienerbruck und Erlaufklause. Als Speicherkraftwerk dient es vor allem der sogenannten „Spitzenlast-Abdeckung“. D.h. wenn kurzfristig – etwa mittags – mehr Strom benötigt wird, kann dieser in Speicherkraftwerken einfach und schneller produziert werden. Voraussetzung dafür ist eine ausreichende Speicherkapazität, um das natürlich zufließende Wasser über einen gewissen Zeitraum bis zur Erzeugung speichern zu können.
Das gespeicherte Wasser des Stausees Erlaufklause fließt über einen Druckstollen und eine Druckrohrleitung mit einer Gesamtlänge von rund 2,5 km zu den vier Maschinensätzen im Kraftwerk Wienerbruck, ebenso wie das gespeicherte Wasser des Stausees Wienerbruck, welches über einen Druckstollen und eine Druckrohrleitung mit einer Gesamtlänge von rund 1,7 km dorthin fließt.
Das Wasser überwindet dabei eine Fallhöhe von 160 bzw. 170 Metern. Der erzeugte Strom wird zum Teil in das EVN-Netz gespeist und zum Teil für die Versorgung der Mariazellerbahn eingesetzt.
Die 4 Turbinen im Kraftwerk Wienerbruck (3 Pelton- und 1 Francisturbine) erbringen eine Leistung von insgesamt 7.800 kW.

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